An eine Hauseingangstür im Mehrfamilienhaus werden andere Anforderungen gestellt als an die Haustür eines Einfamilienhauses. Sie muss häufigen Gebrauch aushalten, zuverlässig selbst schließen, sich mit der Klingel- und Sprechanlage öffnen lassen und oft auch für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle gut passierbar sein.
Wir arbeiten für Eigentümergemeinschaften, Hausverwaltungen, Bauträger und Gewerbekunden im Enzkreis, in Mühlacker, Pforzheim und Umgebung. Neben der Haupteingangstür gehören auch Kellertüren, Nebeneingänge und Türen zu Fahrradräumen dazu.
Gerade bei älteren Wohnanlagen ist die Hauseingangstür oft das letzte Bauteil, das bei Sanierungen ausgelassen wurde. Klemmende Schlösser, ein undichter Rahmen oder ein Türschließer, der die Tür zuschlagen lässt, sind typische Gründe für den Austausch. Eine neue Türanlage verbessert zugleich Sicherheit, Wärmeschutz und den ersten Eindruck des Hauses.
Was eine Hauseingangstür im Mehrfamilienhaus leisten muss
- Robuste Konstruktion: Aluminium-Türen sind hier verbreitet, weil sie formstabil sind und auch bei großen Flügeln und häufiger Nutzung nicht verziehen.
- Türschließer: Ein Obentürschließer oder ein im Rahmen verdeckt liegender Schließer sorgt dafür, dass die Tür nach jedem Durchgang zuverlässig ins Schloss fällt.
- Elektrischer Türöffner: Für die Verbindung mit der Gegensprechanlage, je nach System mit Tagesentriegelung.
- Seitenteile und Oberlichter: Hier lassen sich Klingeltableau, Sprechanlage und Briefkästen integrieren.
- Dämmung und Dichtheit: Ein undichter Eingang kühlt das Treppenhaus aus und verursacht Zugluft in den angrenzenden Wohnungen.
Material, Gestaltung und Ausstattung
Für Hauseingangstüren in Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten wird meist Aluminium verwendet. Die Profile tragen auch große, schwere Glasfüllungen, verziehen sich nicht und lassen sich mit robusten Bändern ausstatten, die für häufige Nutzung ausgelegt sind. Glasanteile bringen Licht ins Treppenhaus. Verbundsicherheitsglas sorgt dafür, dass ein Glasbruch nicht sofort eine Öffnung entstehen lässt.
Bei der Gestaltung lohnt es sich, Eingangstür, Seitenteile und Vordach als Einheit zu betrachten. Hausnummer, Beleuchtung und Briefkästen sollten dort sitzen, wo Besucher und Zusteller sie sofort finden.
Barrierearm und gut passierbar
Bei Neubauten und größeren Umbauten spielt die Barrierefreiheit eine wichtige Rolle. Orientierung gibt die DIN 18040, die unter anderem eine ausreichende lichte Durchgangsbreite und möglichst schwellenlose Übergänge vorsieht. Welche Anforderungen im Einzelfall verbindlich sind, ergibt sich aus der Baugenehmigung und der Landesbauordnung.
Bei bestehenden Gebäuden lassen sich oft schon mit einer flacheren Schwelle, einem leichter einstellbaren Türschließer oder einem elektrischen Drehtürantrieb deutliche Verbesserungen erreichen.
Bei Türen mit elektrischem Antrieb öffnet ein Taster oder Funksender die Tür automatisch. Das erleichtert den Zugang mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen. Die Tür schließt danach selbstständig und verriegelt, wenn ein Motorschloss eingebaut ist.
Schließanlage, Panikfunktion und Zutritt
In Mehrfamilienhäusern ist die Haustür meist Teil einer Schließanlage. Das neue Schloss muss den vorhandenen Profilzylinder aufnehmen oder wird mit einem neuen Zylinder der Anlage ausgestattet. Für Gewerbe- und Objekttüren, die als Fluchtweg dienen, kommen Schlösser mit Panikfunktion in Frage, die sich von innen immer öffnen lassen. Welche Ausführung gefordert ist, steht im Brandschutz- oder Rettungswegkonzept des Gebäudes.
Zutritt per Transponder oder Code ist ebenfalls möglich, wenn die Stromversorgung an der Tür vorbereitet ist.
Ein oft übersehener Punkt ist die Tagesentriegelung. Steht die Tür tagsüber nur im Schließer, ist der Einbruchschutz gering. Ein Motorschloss, das nach jedem Schließen selbst verriegelt, verbindet Komfort und Sicherheit. Bei Gewerbeobjekten mit festen Öffnungszeiten lässt sich die Verriegelung zeitgesteuert schalten.
Austausch im bewohnten Bestand
Beim Austausch einer Hauseingangstür im bewohnten Mehrfamilienhaus ist der Eingang nur kurz offen. Wir bauen die alte Türanlage aus, setzen die neue ein und schließen sie noch am selben Tag. Die Bewohner informieren wir über die Hausverwaltung vorab. Klingel- und Sprechanlage werden anschließend durch den Elektrofachbetrieb wieder angeschlossen, die Termine stimmen wir ab.
Steht eine größere Sanierung an, lohnt es sich, die Eingangstür zusammen mit dem Fenstertausch zu planen. Dann passen Farben und Profile zusammen. Bei Gesamtsanierungen kann unsere Schwesterfirma BM Generalbau Fassade und Dämmung übernehmen.
Neubau und Bauträgerprojekte
Im Neubau eines Mehrfamilienhauses gehören meist mehrere Türen zum Auftrag: Haupteingang, Kellerzugang, Nebeneingang zu Müll- und Fahrradräumen und Türen zur Tiefgarage. Wir stimmen Lieferung und Montage mit dem Bauzeitenplan ab, damit das Gebäude rechtzeitig verschließbar ist. Wenn wir auch die Fenster für den Neubau liefern, sind alle Elemente aufeinander abgestimmt.
Angebot für Ihr Objekt
Für ein Angebot brauchen wir Fotos der bestehenden Türanlage von innen und außen, die ungefähren Maße und Angaben zu Sprechanlage, Briefkästen und Schließanlage. Senden Sie uns die Informationen über das Anfrageformular. Danach vereinbaren wir einen Termin zum Aufmaß. Für Einfamilienhäuser finden Sie Informationen auf der Seite zu Haustüren.
