Bretten, die Melanchthonstadt, hat eine Altstadt mit viel Fachwerk und daneben umfangreiche Wohngebiete aus der Nachkriegszeit bis heute. Hinzu kommen die Stadtteile Bauerbach, Büchig, Diedelsheim, Dürrenbüchig, Gölshausen, Neibsheim, Rinklingen, Ruit und Sprantal, jeweils mit eigenem Ortskern und eigenen Neubaugebieten.
Fenster im Fachwerkhaus folgen anderen Regeln als im Massivbau. Die Holzkonstruktion arbeitet, und die Wand muss Feuchtigkeit abgeben können. Ein neues Fenster, das mit dichten Materialien starr in ein Gefach gesetzt wird, kann deshalb mehr Schaden anrichten als das alte. Hier sind Anschlüsse gefragt, die Bewegung aufnehmen und die Bauphysik des Fachwerks berücksichtigen. Optisch werden in der Altstadt meist Holzfenster mit Sprossen erwartet; ob konkrete Vorgaben zum Ortsbild oder Denkmalschutz bestehen, klärt die zuständige Behörde. Wo die Fragestellung über den Fenstereinbau hinausgeht, sagen wir das offen und empfehlen, einen Fachplaner hinzuzuziehen.
In den Wohngebieten dagegen sind die Aufgaben vertrauter: Kunststoff- oder Holzfenster aus früheren Jahrzehnten, die nicht mehr dicht schließen, Haustüren aus der Bauzeit und Rollläden mit Gurtwickler. In den neueren Baugebieten werden Fenster für den Neubau geplant, häufig mit bodentiefen Elementen und einer Hebe-Schiebe-Tür zur Terrasse.
Zwischen Altstadt und Neubaugebiet liegen die Wohngebiete der 1950er- bis 1980er-Jahre. Dort sind oft noch Rollladenkästen mit Revisionsdeckel zum Raum hin verbaut, an denen Zugluft und Wärmeverlust entstehen. Bei einem Fenstertausch in Bretten nehmen wir diese Kästen deshalb immer mit auf und schlagen vor, ob sie gedämmt oder durch eine Vorbaulösung ersetzt werden.
Typische Aufträge in Bretten
Typische Aufträge in Bretten und den Stadtteilen:
- Holzfenster für Fachwerk- und Altstadthäuser, mit Teilung und Profilansicht passend zum Gebäude. Materialien im Überblick unter Fenster.
- Fenstertausch in Ein- und Zweifamilienhäusern der Wohngebiete, meist mit Erneuerung der Rollläden. Ablauf unter Fenstertausch.
- Neubaufenster und Hebe-Schiebe-Türen für Bauherren in den Neubaugebieten, abgestimmt auf Rohbau, Putz und Bodenaufbau. Mehr unter Fenster für den Neubau und Hebe-Schiebe-Türen.
- Haustüren im Bestand und im Neubau, siehe Haustüren.
- Grundstückszäune und Garagentore, wenn ein Neubau außen fertiggestellt wird, siehe Grundstückszäune und Garagentore.
In den Wohngebieten von Stadtteilen wie Diedelsheim, Rinklingen oder Gölshausen geht es häufig um ein einzelnes Einfamilienhaus, dessen Fenster, Haustür und Rollläden nach und nach erneuert werden sollen. Hier lohnt es sich, Farbe und Profil einmal festzulegen, damit spätere Abschnitte zum ersten passen.
So arbeiten wir in Bretten
Von Mühlacker nach Bretten sind es rund 15 Kilometer. Eine Niederlassung in Bretten haben wir nicht; Aufmaß und Montage erfolgen von unserem Sitz aus.
In der Altstadt planen wir den Montagetag besonders sorgfältig. Gassen sind eng, Halteflächen knapp, und Fachwerkhäuser haben selten zwei Öffnungen mit exakt gleichen Maßen. Deshalb messen wir jede Öffnung an mehreren Punkten und notieren, wo die Laibung schief ist oder der Rahmen ausgeglichen werden muss. Bei Neubauten in den Baugebieten stimmen wir uns früh mit dem Bauablauf ab: Fenster werden nach dem Rohbau eingesetzt, bevor Innenputz und Estrich kommen, und die Höhe der bodentiefen Elemente muss zum späteren Fußbodenaufbau passen. Einen Termin vereinbaren Sie über die Anfrage.
Beim Fenstertausch im Bestand werden die alten Fenster ausgebaut und mitgenommen. Die neuen Fenster werden innen und außen abgedichtet, Fensterbänke angepasst oder neu gesetzt. Zum Abschluss gehen wir jedes Element mit Ihnen durch.
