Der Zaun ist das Erste, was man von einem Grundstück sieht. Er grenzt ab, schützt vor Blicken und hält Kinder und Hunde auf dem Grundstück. Viele Bauherren planen ihn zum Schluss und wundern sich dann über Fundamente, Gefälle und Leitungen im Boden. Besser ist es, Zaun und Tore früh mitzudenken.
Wir bauen Grundstückszäune und Tore im Enzkreis, in Mühlacker, Pforzheim und Umgebung, oft zusammen mit Neubauten, bei denen wir auch Fenster, Haustür und Garagentor liefern.
Ein Aluzaun mit passendem Tor ist auf lange Sicht eine pflegeleichte Lösung. Holzzäune müssen regelmäßig gestrichen werden, einfache Maschendrahtzäune bieten weder Sichtschutz noch eine ansprechende Optik. Aluminium verbindet geringe Pflege mit einer klaren Gestaltung, die zu modernen und älteren Häusern passt.
Zaunarten aus Aluminium und Stahl
- Lamellenzaun aus Aluminium: Waagerechte oder senkrechte Lamellen, je nach Abstand als blickdichter Sichtschutz oder luftige Abgrenzung. Pulverbeschichtet in vielen Farben, zum Beispiel Anthrazit passend zu den Fenstern.
- Stabzaun: Senkrechte Stäbe, offen und klar. Gut für Vorgärten, in denen man die Bepflanzung sehen soll.
- Kombination mit Füllungen: Felder aus Lochblech, Glas oder anderen Füllungen setzen Akzente am Eingang.
- Stahlzäune: Robust und für bestimmte Gestaltungen geeignet. Verzinkt und beschichtet sind sie gegen Rost geschützt.
Aluminium rostet nicht und muss nicht gestrichen werden. Gelegentliches Abwaschen reicht.
Gestaltung: Zaun, Haus und Garten zusammen denken
Ein Zaun wirkt am ruhigsten, wenn er Farben und Linien des Hauses aufnimmt. Waagerechte Lamellen passen gut zu modernen Häusern mit flachem Dach, senkrechte Stäbe zu klassischen Fassaden. Viele Bauherren wählen dieselbe Farbe wie bei Fenstern, Haustür und Garagentor.
Am Eingang lohnt sich eine Kombination: ein blickdichter Bereich an der Terrasse, offenere Felder am Vorgarten und ein Gartentor mit integriertem Briefkasten. So bleibt der Garten privat, ohne dass das Grundstück zur Straße hin abweisend wirkt.
Zaun mit Tor: Gartentor, Drehtor oder Schiebetor
Zum Zaun gehören fast immer ein oder mehrere Tore:
- Gartentor (Pforte): Für Fußgänger, mit Schloss, Drücker und auf Wunsch elektrischem Türöffner zur Klingel.
- Zweiflügeliges Drehtor: Für die Einfahrt. Braucht freien Schwenkbereich auf dem Grundstück.
- Schiebetor: Läuft seitlich am Zaun entlang. Freitragende Schiebetore kommen ohne Bodenschiene aus und sind bei Schnee und Laub unempfindlicher. Sie brauchen neben der Einfahrt eine ausreichend lange Fläche.
Einfahrtstore lassen sich mit Antrieb, Lichtschranke und Handsender ausstatten. Briefkasten, Klingel und Hausnummer können in eine Säule oder in den Zaun integriert werden.
Bei Einfahrtstoren lohnt ein Blick auf die Nutzung: Wird das Tor mehrmals täglich mit dem Auto durchfahren, ist ein Antrieb meist die bequemere Lösung. Wird es selten geöffnet, reicht oft ein Drehtor mit Bodenriegel. Auch an das Gefälle der Einfahrt muss gedacht werden, denn ein Drehtor kann nur über eine Fläche schwenken, die nicht ansteigt.
Was vor dem Bau zu klären ist
- Grenzverlauf: Der Zaun steht dort, wo Sie es mit Ihrem Nachbarn oder nach dem Lageplan festgelegt haben. Die Grenzpunkte sollten sichtbar sein.
- Höhe und Vorschriften: Bebauungsplan und Nachbarrecht in Baden-Württemberg können Höhe und Abstand regeln. Klären Sie das vorab mit der Gemeinde.
- Leitungen im Boden: Vor dem Setzen der Fundamente müssen Strom-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen bekannt sein.
- Gefälle: Am Hang wird der Zaun gestuft oder dem Gelände angepasst.
- Strom für Antriebe: Für ein elektrisches Tor oder einen Türöffner muss ein Leerrohr zur Torsäule liegen.
Sichtschutz und Wind
Ein vollständig blickdichter Zaun bietet dem Wind eine große Angriffsfläche. Pfosten, Fundamente und Befestigungen müssen darauf ausgelegt sein. Bei hohen Sichtschutzelementen planen wir die Pfostenabstände und Fundamentgrößen entsprechend. Lamellen mit kleinem Abstand lassen etwas Luft durch und nehmen dem Wind einen Teil seiner Kraft.
Ablauf und Montage
So läuft Ihr Zaunprojekt ab
- Besichtigung, Aufmaß der Längen und Klärung von Höhen, Toren und Gefälle
- Angebot mit Feldern, Pfosten, Toren, Fundamenten und Zubehör
- Fertigung beim Hersteller nach Maß
- Fundamente setzen, Pfosten ausrichten, Felder und Tore montieren und einstellen
Montage
Nach dem Aufmaß werden Felder und Tore beim Hersteller gefertigt. Bei der Montage setzen wir die Pfosten in Fundamente oder befestigen sie auf vorhandenen Mauern und Sockeln. Tore werden so eingestellt, dass sie leicht laufen und sauber schließen. Bei Torantrieben übernimmt den elektrischen Anschluss ein Elektrofachbetrieb.
Wenn Mauern, Sockel oder Pflasterarbeiten nötig sind, kann unsere Schwesterfirma BM Generalbau diese Arbeiten übernehmen. Für eine erste Einschätzung schicken Sie uns einen Lageplan oder Fotos mit den ungefähren Längen über das Anfrageformular.
Die Fundamente müssen aushärten, bevor die Felder montiert werden. Je nach Länge und Untergrund planen wir deshalb zwei Termine: zuerst Pfosten und Fundamente, danach Felder und Tore.
