Ein Fenstertausch in Mühlacker sieht je nach Stadtteil sehr unterschiedlich aus. In den alten Ortskernen von Dürrmenz, Lomersheim, Enzberg, Mühlhausen, Großglattbach und Lienzingen stehen Häuser mit unregelmäßigen Fensteröffnungen, teils mit Holzfenstern, die schon einmal überarbeitet wurden. In den Wohngebieten der 1950er- bis 1970er-Jahre finden wir dagegen häufig Serien gleich großer Öffnungen, in denen Fenster der ersten oder zweiten Generation sitzen: Isolierglas mit schwachen Werten, ausgehärtete Dichtungen, Rollladenkästen ohne Dämmung.
Wir übernehmen Beratung, Aufmaß, Lieferung der nach Maß gefertigten Fenster und die Montage. Einen Überblick über die Leistung finden Sie unter Fenstertausch, alles zu Fenstern in der Stadt auf der Seite Fenster in Mühlacker.
Fenster in den Siedlungshäusern der 1950er- bis 1970er-Jahre
In vielen Mühlacker Wohnhäusern dieser Baujahre sitzt der Rollladenkasten innen über dem Fenster, oft ungedämmt und undicht. Wer hier nur das Fenster tauscht, behält eine Schwachstelle direkt darüber. Beim Aufmaß prüfen wir deshalb, ob der alte Kasten gedämmt und abgedichtet werden kann oder ob ein Aufsatzrollladen, der zusammen mit dem Fenster montiert wird, die sauberere Lösung ist.
Beim Austausch gilt nach dem Gebäudeenergiegesetz für das neue Fenster ein Uw-Wert von höchstens 1,3 W/(m²K). Heutige Kunststofffenster mit Dreifachverglasung liegen deutlich darunter. Auf unseren Baustellen verbauen wir häufig aluplast-Kunststoffprofile, außen anthrazit, innen weiß – Holz, Alu, Holz-Alu und Stahl sind ebenfalls möglich.
Ein neues, dichtes Fenster verändert das Raumklima. Wenn die Außenwand ungedämmt bleibt, ist regelmäßiges Lüften wichtiger als vorher. Das sprechen wir bei der Beratung an, statt es erst nach dem ersten Winter zu thematisieren.
Alte Ortskerne: Öffnungen genau aufnehmen
In Lienzingen oder im Kern von Dürrmenz sind Fensteröffnungen selten rechtwinklig. Laibungen sind verputzt, teils aus Bruchstein, die Wandstärken schwanken. Wir nehmen jede Öffnung einzeln auf, statt von einem Maß auf die übrigen zu schließen. Das neue Fenster wird nach den Regeln der RAL-Montage eingebaut: innen luftdicht, in der Mitte gedämmt, außen schlagregendicht und diffusionsoffen. Gerade bei älterem Mauerwerk hängt die Lebensdauer des Anschlusses an dieser Reihenfolge.
Bei Häusern in gestalterisch sensiblen Lagen kann die Stadt Vorgaben zu Teilung, Farbe oder Material machen. Das klären Sie oder wir vor der Bestellung mit dem zuständigen Amt.
Ablauf und Förderung
Nach Ihrer Anfrage vereinbaren wir einen Termin zum Aufmaß. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Die Fertigungszeit hängt von Material und Hersteller ab; der Einbau selbst dauert bei einem Einfamilienhaus meist wenige Tage, raumweise, sodass Sie im Haus wohnen bleiben können.
Für den Fenstertausch kommen die BEG-Einzelmaßnahmen über das BAFA oder die Steuerermäßigung nach §35c EStG in Frage, nicht beides gleichzeitig. Die Bedingungen ändern sich regelmäßig; bei der BEG muss der Antrag in der Regel vor der Beauftragung gestellt werden. Steht neben den Fenstern auch eine Fassadendämmung an, stimmen wir uns mit unserer Schwesterfirma BM Generalbau ab, damit Fensterlage und Dämmebene zusammenpassen.
Was beim Einbau mit erledigt wird
Ein Fenstertausch endet nicht am Rahmen. In vielen Mühlacker Häusern der Nachkriegszeit sind die Außenfensterbänke aus Beton oder Naturstein und fest mit dem Putz verbunden. Ob sie bleiben können oder durch eine Alu-Fensterbank mit Gefälle und seitlichen Abschlüssen ersetzt werden, klären wir beim Aufmaß. Innen arbeiten wir die Laibung nach dem Einbau bei; Innenfensterbänke tauschen wir auf Wunsch mit. Die alten Fenster bauen wir aus und nehmen sie zur Entsorgung mit.
Wer bei dieser Gelegenheit Insektenschutz oder elektrische Rollläden möchte, sollte das vor der Bestellung sagen. Für einen Elektroantrieb muss eine Leitung zum Kasten führen; im Bestand ist das mit etwas Vorbereitung lösbar.
