Die Pforzheimer Innenstadt wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und in den 1950er- und 1960er-Jahren neu aufgebaut. Für einen Fenstertausch in Pforzheim bedeutet das: viele Mehrfamilienhäuser mit gleichartigen Fensterformaten, schlanke Außenwände ohne Dämmung und Rollladenkästen, die zur Raumseite offen liegen. Dazu kommen die Stadtteile in Hanglage wie Brötzingen, Dillweißenstein, Huchenfeld und Büchenbronn, bei denen schon die Anlieferung der Fenster geplant sein will.
Wir kommen von Mühlacker aus, rund 14 Kilometer. Grundsätzliches zur Leistung lesen Sie unter Fenstertausch, alles zu Fenstern und Türen in der Stadt unter Fenster in Pforzheim.
Fenstertausch im Mehrfamilienhaus
In Pforzheim fragen häufig Eigentümer einzelner Wohnungen oder Vermieter an. Im Wohnungseigentum gehören die Fenster in der Regel zum Gemeinschaftseigentum; ein Austausch braucht dann einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft, und Optik sowie Teilung sollten im ganzen Haus einheitlich bleiben. Wir liefern auf Wunsch ein Angebot, das sich für die Eigentümerversammlung eignet: Profil, Farbe, Verglasung und Einbauart für alle gleichartigen Öffnungen.
Bei vermieteten Wohnungen planen wir die Montage so, dass die Mieter möglichst kurz eingeschränkt sind – je Wohnung meist ein bis zwei Tage. Bei Mieterwechsel oder Leerstand geht es schneller.
Was bei Häusern der 1950er- und 1960er-Jahre wichtig ist
Die Außenwände dieser Zeit sind oft dünn und ungedämmt. Ein neues Fenster mit Uw unter 1,3 W/(m²K), wie es das Gebäudeenergiegesetz beim Austausch verlangt, ist dann deutlich wärmer als die Wand daneben. Feuchte schlägt sich eher an der Laibung nieder als an der Scheibe. Wir besprechen deshalb Lüftung und, wo sinnvoll, eine Laibungsdämmung gleich mit.
Straßenseitig spielt der Schallschutz eine Rolle, etwa an Durchgangsstraßen. Schallschutzverglasung ist eine Frage der Glasdicke und des Scheibenaufbaus; wir legen die Klasse nach Lage der Wohnung fest. Häufig verbauen wir aluplast-Kunststoffprofile, außen anthrazit; auf Wunsch auch Holz, Holz-Alu oder Alu.
Hanglagen und enge Zufahrten
In Dillweißenstein oder Huchenfeld stehen Häuser an Hängen, deren Rückseite nur über Treppen erreichbar ist. Große Elemente müssen dann von Hand getragen werden, manchmal ist ein Gerüst für die oberen Geschosse nötig. Das gehört ins Aufmaß und ins Angebot, nicht in die Überraschung am Montagetag. Nach Ihrer Anfrage sehen wir uns Zufahrt und Fenster vor Ort an.
Bei Mehrfamilienhäusern ohne Aufzug tragen wir die Elemente durchs Treppenhaus. Dafür sehen wir uns beim Ortstermin auch Wendelungen und Podeste an, denn ein großes Element, das nicht um die Kurve passt, muss geteilt bestellt oder von außen eingehoben werden.
Förderung und Vermietung
Für vermietete Wohnungen in Pforzheim stellt sich die Förderfrage anders als für selbst genutzte Häuser. Die Steuerermäßigung nach §35c EStG gilt nur für selbst genutztes Wohneigentum. Die BEG-Einzelmaßnahmen über das BAFA stehen dagegen grundsätzlich auch Vermietern und Eigentümergemeinschaften offen; sie verlangen deutlich bessere Uw-Werte als das Gebäudeenergiegesetz und die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten. Der Antrag muss in der Regel vor der Beauftragung gestellt werden, die Bedingungen ändern sich regelmäßig.
Ob und wie die Kosten einer energetischen Modernisierung auf die Miete umgelegt werden können, regelt das Mietrecht. Das sollten Sie vorab rechtlich klären; wir liefern die technischen Angaben dazu, etwa alte und neue Uw-Werte.
